Lancierung des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU in der Schweiz

Wednesday, January 17th, 2007

Bern, 16.01.2007 – An der Auftaktveranstaltung zur Lancierung des 7. Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung der EU in der Schweiz haben heute im Paul Klee Museum in Bern rund 250 Persönlichkeiten aus der Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und der Verwaltung teilgenommen. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bundesrat Pascal Couchepin.

Die Rahmenprogramme für Forschung und technologische Entwicklung (FRP) sind das Hauptinstrument der Europäischen Union zur Umsetzung ihrer gemeinschaftlichen Wissenschafts- und
Technologiepolitik. Ziel ist die Stärkung des Forschungsstandortes Europa durch die grenzüberschreitende Vernetzung der Forschungskapazitäten. Wie bereits am 6. FRP kann sich die Schweiz auch am 7. FRP integral beteiligen. Grundlage dieser Zusammenarbeit sind die Bilateralen Verträge I. Diese regeln die Beteiligung am 6. FRP (2003-2006) und sehen die Weiterführung der wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU auch im 7. FRP (2007-2013). Das auszuhandelnde Folgeabkommen befindet sich auf gutem Wege, einer Beteiligung der Schweiz an den demnächst beginnenden ersten Projektausschreibungen des 7. FRP steht nichts entgegen.

An der Auftaktveranstaltung zum 7. FRP betonte Bundesrat Pascal Couchepin die grosse strategische Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Forschenden der Schweizer Hochschulen und der Privatwirtschaft mit ihren Partnern in der EU. Der Bund werde diese Zusammenarbeit in den kommenden sieben Jahren mit rund 2,5 Milliarden finanzieren.

Dass sich dieses finanzielle Engagement lohnt, zeigte Staatssekretär Charles Kleiber auf; die vorliegenden Zahlen zur Beteiligung der Schweizer Forschung am 6. FRP lassen einen Rückfluss der investierten Mittel in die Schweiz von 100 % erwarten.

Frau Nationalrätin Kathy Riklin, Präsidentin der Kommission Wissenschaft, Bildung und Kultur, bezeichnete die EU-Forschungsprogramme als sinnvolle Ergänzung der nationalen Instrumente der
Forschungsförderung. Der Schweizerische Nationalfonds und die Kommission für Technologie und Innovation würden durch die FRP nicht geschwächt, sondern gestärkt durch mehr Kompetition und Konkurrenz. Adresse für Rückfragen:

Martin Fischer, Kommunikationschef des
Staatssekretariats für Bildung und Forschung SBF, Tel.
031 322 96 90

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