Remember dock: Vernissage am Freitag
Tuesday, February 28th, 2012
Traces from iaab
FR 24.2.2012 ab 18h Vernissage
Dauer 25.2. – 4.4.2012
Traces from iaab
Die KünstlerInnen der iaab-Austauschateliers sind mit ihren Arbeiten zu Gast im dock.
Unter dem Titel “Traces from iaab” öffnet der Kunstraum dock: zwei Mal im Jahr seine Fenster und lädt die GastkünstlerInnen der Austauschateliers von iaab/Christoph Merianstiftung dazu ein, ihre Arbeiten in einem neuen Kontext – in der Fremde, das unser vertrautes Basel für die Künstler aus aller Welt eben ist – auszustellen. In der nächsten Show, die am 24.2. eröffnet, stellen Miatta Kawinzi, Maurice Mbikayi und Janne Nabb / Maria Teeri ihre in Basel entstandenen Werke vor.
Miatta Kawinzi, Janne Nabb und Maria Teeri, Maurice Mbikayi
Miatta Kawinzi (* 1987), New York
Miatta Kawinzi bezeichnet sich selbst als eine Cross-Genre-Künstlerin, die mit verschiedenen Medien vom 35mm-Film über Leinwand und Pigment, digitalen Medien bis hin zu Holz und Papier arbeitet. Die Afrikanische Diaspora stellt für Kawinzi ein ästhetischer und konzeptueller Ausgangspunkt für ihre Forschungen im Bereich Figur, innere und äussere Landschaften dar sowie im Gebiet der Kultur als einem Ort von Re-Imagination.
Maurice Mbikayi (* 1974), Südafrika
Die Arbeiten des in Kinshasa geborenen Künstlers befassen sich mit Themen wie Identität, Geschichte und technologische Bedingungen und machen es sich zum Ziel, soziopolitische Grenzen zu befragen. Als “kultureller Aktivist” sei er, so schreibt Mbikayi über seine künstlerische Annäherungsweise, an “Herkunft und Raum interessiert, etwa daran, wie ein Individuum über Raum verhandeln und sich an ihn adaptieren kann, um wiedergeboren zu werden”. Er wolle auch die Auswirkungen der Technologie auf Identität und Geschichte, vor allem der afrikanischen Bevölkerung, erkunden.
Janne Nabb und Maria Teeri (*1984 / 1985), Helsinki
Die beiden in Helsinki lebenden Künstler arbeiten seit ihren ersten Tagen an der Kunsthochschule als Künstlerpaar zusammen. Janne Nabb und Maria Teeri machen Kunst aus Restabfällen, Verbrauchsmaterialien und unbekannten Komponenten. Materialität und Handwerk sind für sie als Künstler wichtige Bestandteile ihrer Arbeit und ihres beruflichen Selbstverständnisses. Nabb und Teeri wollen nicht Abfall verherrlichen oder Dingen einen Marktwert zusprechen, den sie nicht haben. Sie versuchen, Abfall neu zu definieren und Schnittstellen zu finden, an welchen ein wertloser Gegenstand oder eine banale Handlung neuartig reflektiert werden können.
Zum Projekt “Traces from iaab”
dock: und iaab, zwei verschiedene Plattformen des regionalen und internationalen Austauschs, spannen zusammen: Unter dem Titel “Traces from iaab” stellen Gastkünstler von iaab zwei bis drei Mal pro Jahr ihre Arbeiten im dock vor und reflektieren in Aktionen, Interventionen, Gesprächen, Performances oder kleinen Ausstellungen auf das künstlerische Schaffen an einem anderen Ort. Was bedeutet es, die eigene Produktion für einige Monate von Indien, New York, Australien oder Helsinki nach Basel zu verlegen? Welche Schweizer Spuren können sich im bildlichen oder räumlichen Denken der Gäste ablagern? Und inwiefern vermag die Begegnung mit einer anderen, vielleicht fremden, vielleicht nachbarschaftlichen oder vielleicht auch unheimlich vertrauten Perspektive auf die Kunst Spuren in der Imagination der regionalen Künstler zu hinterlassen?
Quelle: iaab-Team
